Dabei sein ist alles

Top ThemaProf. Dr. med. Horst Hameister

Sehr überraschend hat sich der Hund als ein hervorragendes Modell für die Identifizierung von einfach mendelnden Erkrankungen, aber auch für das viel anspruchsvollere Ziel des Verstehens von komplexen genetischen Erkrankungen herausgestellt. Mit diesem Artikel soll gezeigt werden, welche Besonderheiten diese Entwicklung ermöglicht haben.Die heute bekannten Hunderassen zeichnen sich durch eine ganz außerordentliche Vielfalt aus. Diese betrifft nicht nur die Größe (Abb. 1), sondern auch viele weitere morphologische Kriterien, wie zum Beispiel Kopfform, Länge der Extremitäten, Fellfarbe, aber auch solche für den Humangenetiker noch schwer zu verstehende Merkmale, wie Charakter und Verhalten.

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